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| Martin Krahl (Matao) Künstlerinfo |
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Wandkultur - Darstellungsformen zwischen Bild und Plastik
Der Mai macht alles neu. Es war 2003 und Martin blickte auf ein lehrreiches und wandelhaftes Leben zurück. Mit Mitte 20 lässt sich noch immer ein neues Leben ausgestalten. Dies hat er in der Kunst gefunden.
Im Mai 2003 erschloss er sich neue Spielräume, in denen er sehr bald einen ganz eigenen Stil und ein neues Ziel fand: den Rahmen der Wandkultur zu sprengen. Das Dogma eines öden Vierecks als Bilderrahmen galt es aufzulösen.
So entstand, was heut ein typischer MATAO ist. Die skurrilsten Bilder hat er nunmehr in großem Arbeitseifer erschaffen. Seine Werke, in Formen von Menschengestalten oder mechanisch durchkonstruierten Kollisionen von Pressspan mit Metall, atmen eine ungesungene Melodie zahlreicher Lebensvisionen. Apropos, Visionen sind Martins Hauptwerkzeug. Durch sie findet er Ideen für neue Farbspiele, sieht unscheinbare chemische und physikalische Reaktionen in einem neuen Licht und beginnt ein weiteres Lebenskapitel zu malen. Acryl ist dabei das Kommunikationsmittel, das die schillerndsten Farbkombinationen konstruiert und den Werken eine fesselnde Vitalität gibt.
Nicht selten treten Formen aus den Bilderphantasien hervor, suchen den Kontakt mit der Außenwelt und scheuen zugleich vor grober Berührung zurück. Was die Augen somit zu sehen bekommen, ist einerseits Kunst, die Lust auf mehr macht, und andererseits ein greifbares Design, das einen Blick hinter die Kulissen oberflächlicher Lebensweisen erlaubt.
Dies ist nicht ungewollt, denn Martin nutzt sein Schaffen auch um seine eigenen Lebenserfahrungen zu vermitteln und simultan Enttäuschungen zu verarbeiten. Bildende Kunst ist es, die einem da aus dem Rahmen entgegenspringt, die in ihrer Form die Suche nach etwas Neuem noch nicht abgeschlossen hat.
„Die Welt wäre ohne Hände noch genau so schön, doch kaum mehr grausam“, schrieb Martin einst über eines seiner Bilder. Sicher wäre sie dies, doch ohne Hände könnte selbst der visionärste Künstler keine Bilder schaffen. Zum Glück hat Martin seine Hände noch und mit Sicherheit wird man bald mehr zu sehen bekommen. Denn der Eifer, der in seinen Fingern wütet, hat bisher den überraschendsten Gedankenspielen eine jungfräuliche Form gegeben.
HAMA
Deine Meinung zu Martin Krahl (Matao)
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hallo martin, melde dich mal wieder bei mir. ich wollte dich anrufen. leider bist du net so recht erreichbar. dachte da an eine kleine ausstellung von dir.
meine handynr. ist die gleiche geblieben. 0162 9279226. mfg.,olaf
Member: zole, am 19.03.06 09:46
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