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| Jean Schmiedel Künstlerinfo |
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„Ich bin was ich tue.
Wer hinter Mystik und Geheimnis nur Finsternis sieht, ist selber Schuld.“ (Jean
Schmiedel)
Seelen fesseln, Geschichten erzählen und Mystik ausstrahlen - Jean Schmiedel packt in seine
Bilder und Skulpturen all die faszinierenden und geheimnisvollen Details unserer Natur und der
menschlichen Seele.
Nachdem er 1982 der damals vollendeten Maurerlehre, wegen eines Unfalls, praktisch nicht
nachkommen konnte, fand er in der ehemaligen DDR sein Glück im Unglück. Es war im
Krankenhaus, dass ihm zum ersten Mal sein Potential als Künstler bewusst wurde. Zeichnungen
und Bildideen sprudeln seitdem aus ihm heraus, so dass weder Malerei, Plastik noch Graphik in
seinem Schaffensrepertoire fehlen.
Mischtechniken, das Spiel mit Farben und Formen, Collagen und Schriftzeichen vereinen seine
künstlerischen Gestaltungsideen auf den unterschiedlichsten Formaten. Dabei weiß er nie, wohin
ihn sein Werk einmal führen wird. Anfängliche Bildideen werden selten tatsächlich umgesetzt
sondern erfahren immer vielfältigere Wandlungen. Das Wachsen mit seinen Materialen machen
aus Jean einen unheimlich produktiven und vielseitigen Künstler.
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Buch „Neue Arbeiten 2000“ |
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Der gebürtige Karl – Marx – Städter führt, schon seit Beginn seines Lebensabschnitts als
freischaffender Künstler, gerne Experimente mit der Öffentlichkeit durch. So verdankte er
damals der von Klaus Hähner Springmühl ausgehenden Förderung junger Künstler, die
Gelegenheit seine Werke auch in Diskotheken auszustellen. Angesichts dem Fehlen einer
elitären Kunstszene, musste man sich auf ungewöhnliche Ausstellungsformen berufen und im
Untergrund die Präsentation von Ergebnissen seines Schaffens vorbereiten. So wurde er, über
Ausstellungen in Clubs oder Kaffees, ein immer bekannteres Gesicht unter den hiesigen
Künstlern.
Heute kann man seine Werke weltweit bewundern, ob nun Argentinien, USA oder Israel, seine
Bilder bleiben nicht nur deutschem Publikum vorbehalten. Dabei trifft er sehr häufig auf
überraschende Erlebnisse und weitaus positiven Resonanzen.
Wer mit Leib und Seele Kunst „lebt“, der hat auch Träume; sein stärkster ist es, einmal eine
Großplastik zu gestalten. Aber zunächst strebt er Ausstellungen in größeren Galerien an und
arbeitet mehr als es das Träumen zulassen würde. Nebenher findet er noch etwas Freiraum und
stellt seine Werke auch gern bei Förderauktionen, wie z.B. der Krebshilfe zur Verfügung.
Wenn Jean einmal dem Atelier eine Pause gönnt, dann geht er seinem zweiten Steckenpferd
nach – dem Lesen. Reiseberichte, Expeditionstagebücher oder Berichte aus der Tierwelt zählen
sich zu seinen Favoriten: Kulturen studieren, neue Welten kennenlernen – kurzum das
Abenteuer im Kopf leben.
Vielleicht ist dies das Geheimnis hinter seinen mystischen und naturfarbenen Werken, die stets
Symboliken fremder Kulturen ausstrahlen. Schließlich ist „als deutsche Kunst das, was ich
mache sehr exotisch“ und geht dennoch immer neuere, unbekanntere Wege.
HAMA
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